So machst du aus deinem eigenen Foto ein Porträt im LEGO®-Stil

Ich muss zugeben … als mein Mann mir ein Porträt aus Klemmbausteinen von mir selbst geschenkt hat, war mein erster Gedanke:

Das sieht richtig cool aus … aber wie macht man so etwas überhaupt?

Ein paar Abende später hatte ich die Antwort.

Und ganz ehrlich? Es hat viel mehr Spaß gemacht, als ich erwartet hätte.

Alles beginnt mit einem einzigen Foto

Die Idee dahinter ist überraschend einfach.

Du suchst dir dein Lieblingsfoto aus – vielleicht aus dem Urlaub, mit deiner Familie, deinem Haustier oder einfach ein Selfie, das dir wirklich gefällt – und daraus wird ein Mosaik im LEGO®-Stil erstellt.

Ein paar Tage später kam das Paket bei uns zu Hause an.

Darin waren viele kleine Beutel, jeder mit einer anderen Farbe an Klemmbausteinen und einer Nummer auf der Vorderseite. Ehrlich gesagt wirkte das am Anfang etwas überwältigend. Es gab viel mehr Farben, als ich erwartet hatte.

Doch sobald ich die Anleitung aufgeschlagen hatte, ergab plötzlich alles Sinn.

Kein Sortieren, kein Rätselraten. Einfach den Beutel mit der richtigen Nummer nehmen und weiterbauen.

Fast wie Malen nach Zahlen … nur mit Klemmbausteinen

Der beste Vergleich, der mir einfällt, ist Malen nach Zahlen.

Nur dass du statt mit Farbe kleine Klemmbausteine an ihren Platz setzt.

Am Anfang sieht es nach nicht viel aus. Man steckt scheinbar zufällige Farben zusammen und denkt sich: „Soll daraus wirklich ein Gesicht werden?“

Doch nach und nach erscheint plötzlich ein Auge.

Eine Nase.

Die Konturen der Haare.

Und auf einmal erkennt man das Foto.

Das war wahrscheinlich mein Lieblingsmoment.

Ich habe das Mosaik nicht an einem Abend fertig gebaut. Jeden Abend nach der Arbeit habe ich ein bisschen weitergemacht, mir eine Tasse Tee gekocht, Musik angemacht und einfach weitergebaut. Es wurde zu einem dieser Projekte, bei denen man sich ständig sagt: „Nur noch diesen einen Abschnitt.“ Und plötzlich ist schon wieder eine Stunde vergangen.

Kleine Steine, große Wirkung

Mir ist außerdem aufgefallen, wie unterschiedlich das Mosaik wirkt – je nachdem, wo man steht.

Aus der Nähe sieht man einfach unzählige kleine, bunte Klemmbausteine.

Geht man jedoch drei oder vier Schritte zurück, fügt sich plötzlich alles zu einem Bild zusammen. Fast so, als würde das Gehirn den letzten Feinschliff übernehmen.

Ich habe mich mehr als einmal dabei erwischt, wieder ein paar Schritte zurückzugehen, nur um diesen Effekt noch einmal zu sehen.

Die letzten Steine

Das Lustige war: Je näher ich dem Ende kam, desto langsamer habe ich gebaut.

Nicht, weil es schwieriger wurde.

Sondern weil ich gar nicht wollte, dass es schon vorbei ist.

Es hat etwas unglaublich Zufriedenstellendes, zuzusehen, wie das Bild Stein für Stein zum Leben erwacht.

Und dann … fertig!

Der letzte Stein war eingesetzt, wir haben das Bild an die Wand gehängt, sind ein paar Schritte zurückgegangen …

… und mussten einfach lächeln.

An der Wand sieht es sogar noch besser aus, als ich es mir während des Bauens vorgestellt hatte.

Heute fällt es jedem Besucher schon nach wenigen Minuten auf. Die meisten kommen näher, schauen sich das Mosaik ganz genau an und gehen dann wieder ein paar Schritte zurück, um zu sehen, wie sich das Bild verändert.

Und ich ertappe mich immer noch dabei, genau dasselbe zu tun.

Rückblickend hat mir das Bauen fast genauso viel Freude bereitet wie das fertige Ergebnis.

Und das fertige LEGO®-Porträt? Es gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsstücken in unserem Zuhause.

Nicht nur, weil es ein Bild von mir ist, sondern weil jeder einzelne Stein mich an die gemeinsamen Abende erinnert, an denen ich es gebaut habe.

Ich kann ehrlich sagen: Es ist eines der schönsten Geschenke, die ich je von meinem Mann bekommen habe. ❤️

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